Klamroths Konter: Neues Polit-Interview für n-tv.de

2. November 2016

 

Kurz vor Beginn des CSU-Parteitags kritisiert CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn den Streit zwischen den Schwesterparteien. „Es ist phasenweise sehr ermüdend, das ist wohl wahr. Ich würde mir auch wünschen, eigentlich hätten wir das vor zehn, zwölf Monaten mal miteinander klären sollen, eine gemeinsame Sprache auch zu finden“, sagte Jens Spahn am Mittwoch in der Sendung „Klamroths Konter“ auf n-tv.de.

„Am Ende ist es Wortklauberei, dieses Thema mit der Obergrenze. Weil wir alle gemeinsam wissen, wir können nicht unbegrenzt Menschen aufnehmen, sonst überfordern wir die Gesellschaft, geht Akzeptanz verloren. Und ich verstehe gut, dass viele mittlerweile ein Stück genervt sind vom diesem Streit zwischen CDU und CSU, ich bin es genauso.“

Spahn spricht sich gegen eine Verlängerung der großen Koalition nach der Bundestagswahl 2017 aus: „Ich möchte eines jedenfalls nicht: Nochmal Große Koalition! Die Große Koalition ist, auch für die Demokratie, Mist. Weil es fehlt eine wirkliche Alternative. Schauen Sie sich Bundestagsdebatten an, langweilig. Deswegen ist Schwarz-Grün etwas, was möglich sein muss.“

Bei „Klamroths Konter“ auf n-tv.de trifft Moderator Louis Klamroth Politiker zum 20-minütigen Einzelinterview in der „Schaltzentrale“ im Kraftwerk Berlin. „Klamroths Konter“ ist eine Kooperation der probono Fernsehproduktion GmbH und n-tv.de.

Klamroths Konter auf n-tv.de